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Liebe Bürgerinnen und Bürger,
vor kurzem haben wieder Kommunalvertreter mit Soldaten der Stammbatterie der Heeresflugabwehrschule eine Sammlung für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge durchgeführt. Viele von ihnen haben uns dabei mit Spenden unterstützt. Ich danke Ihnen dafür auch im Namen der Deutschen Kriegsgräberfürsorge. Wie auch in den vergangenen Jahren werden die Spendengelder für die im Bau befindlichen Soldatenfriedhöfe in der ehemaligen Sowjetunion verwendet. Am 19.11. gedenken wir auf unserem Friedhof um 11:15 Uhr erneut der vielen Millionen Opfer vergangener Kriege. Der Zweite Weltkrieg liegt über 60 Jahre zurück, die Erinnerungen daran verblassen, es ist daher wichtig das Grauen in Erinnerung zu halten, damit nachfolgende Generationen das Bestreben haben, den Frieden weiterhin zu sichern. Pastor Friese und ich würden uns über eine rege Beteiligung an der Gedenkfeier sehr freuen. Im Anschluss daran laden wir zu einem Umtrunk in das kirchliche Gemeindehaus ein.
Aus dem Schulverband kann ich berichten, dass der Umkleide- und Sanitärbereich sowie der Eingangsbereich der Turnhalle saniert worden sind. Die Baumaßnahme ist gut verlaufen und ansprechende Räume sind entstanden. Wir hoffen nun alle, dass die schönen Räume pfleglich benutzt werden. Sobald die Finanzlage des Schulverbandes es erlaubt, sollen die Umkleide- und Sanitärräume der Sporthalle ebenfalls saniert werden.
Am 18. Oktober habe ich den Vertrag zur Verwaltungsfusion mit dem Amt Osterrönfeld unterzeichnet. Es war kein leichter Schritt, wenn man bedenkt, dass unsere Gemeinde seit 1948 bis heute als amtsfreie Gemeinde erfolgreich geführt worden ist.
Nun laufen die letzten Vorbereitungen für eine gemeinsame Amtsverwaltung für das Amt Eiderkanal auf Hochtouren, denn am 01.01.2007 geht dieses neue Amt an den Start. Alle Bürger unseres Ortes können ab dem neuen Jahr sowohl in Osterrönfeld als auch in Schacht-Audorf ihre kommunalen Anliegen erledigen. In beiden Verwaltungen sollen jeweils zwei Fachbereiche angesiedelt werden. In Schacht-Audorf die Fachbereiche Personal und Bürgerservice sowie Kultur-Ordnungs- und Standesamt und in Osterrönfeld die Fachbereiche Finanzen und Liegenschaften sowie Bau und Technik.
Die Leitung des neuen Amtes wird die bisherige Amtsvorsteherin des Amtes Osterrönfeld, Frau Gudrun Höhling, übernehmen. Für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Kommunalvertreter ist diese neue Konstellation eine große Herausforderung. Nun gilt für uns alle, das Beste daraus zu machen. Die Zukunft wird es zeigen, ob die vorhergesagten Prognosen eintreffen werden.
Aus dem Ordnungsamt wird mir berichtet, dass Kleiderspenden bei überfüllten Sammelcontainern daneben abgestellt werden. Dadurch wird die Kleidung unbrauchbar, da sie der Witterung ausgesetzt ist. Es wird daher gebeten, wenn ein Container voll ist, die Kleidung zu einem anderen Container zu bringen oder zu einem späteren Zeitpunkt einzuwerfen.
Zum Neujahrsempfang unserer Gemeinde würde ich gerne wieder eine Ehrennadel unserer Gemeinde überreichen. Ich würde mich sehr freuen wenn Sie mir Bürger benennen, die sich durch ihr besonderes soziales Engagement eine Ehrung verdient haben.
Man mag es kaum glauben, aber es sind schon wieder die Vorbereitungen für Weihnachten zu treffen. Dazu gehört auch das Aufstellen von Weihnachtsbäumen durch die Mitarbeiter unseres Bauhofs. Bis vor kurzem waren wir noch auf der Suche nach einem Baum für unsere Verwaltung, deshalb die herzliche Bitte, wer einen größeren Weihnachtsbaum für 2007 spenden möchte, möge sich bei uns in der Verwaltung melden. In diesem Jahr hat uns die Familie Bigus einen Baum zur Verfügung gestellt, dafür sagen wir herzlichen Dank. Er wird uns mit seinem Lichterschmuck sicherlich erfreuen in diesen grauen Tagen.
Ich wünsche Ihnen eine schöne vorweihnachtliche Zeit.
Mit freundlichen Grüßen
Eckard Reese
Liebe Bürgerinnen und Bürger,
nach erholsamen und sonnigen Urlaubstagen in Schacht-Audorf möchte ich Ihnen wieder über Aktuelles aus unserem Ort berichten.
Die herrlichen Sommertage wurden überschattet durch den Hausbrand an unserer gemeindeeigenen Wohnanlage in der Rotdornallee. Durch das schnelle Eingreifen unserer Feuerwehr mit Unterstützung der Drehleiter aus Rendsburg und unserer Nachbarwehr aus Schülldorf konnte größerer Schaden vermieden werden. Auch im Namen aller betroffenen Bewohner danke ich allen beteiligten Feuerwehrkameraden für diesen hilfreichen Einsatz. Einmal mehr haben sie bewiesen, wie wichtig eine kontinuierliche Fortbildung, gemeinsame Übungen und eine verlässliche Ausstattung durch die Gemeinde ist.
Unsere Gemeindevertretung hat in der letzten Sitzung u.a. folgende Beschlüsse gefasst:
- die Theodor-Storm-Straße wird in diesem Jahr mit einer neuen Verschleißdecke versehen,
- für den Bauhof wird ein neuer Mini Bagger beschafft,
- die Nutzungsgebühr unserer Gemeindebücherei beträgt weiterhin 7,50 € im Jahr, lediglich für bestellte Medien wird eine Gebühr in Höhe von 1,00 € erhoben,
- für die vorgesehene Grundsanierung des Schützenhauses erhält die Scheiben-Schützen-Gilde von der Gemeinde einen Zuschuss in Höhe von Ihnen 67.450,00 €,
- für die zukünftige wohnbauliche Erschließung soll neues Bauland zwischen dem Moorkatenweg und der Grenzstraße erworben werden.
Mit diesem Beschluss haben die Gemeindevertreter dafür gesorgt, dass die bauliche Entwicklung unserer Gemeinde für die nächsten 10 Jahre gesichert ist.
An derartigen zukunftsweisenden Beschlüssen hat in der Vergangenheit auch der Gemeindevertreter Karl Hamsch mitgewirkt. Er ist am 03.08.2006 verstorben. In der Zeit von 1975 bis 1998 gehörte er der Gemeindevertretung an. In dieser Zeit hat er sich mit großem Engagement und Freude für unseren Ort und seine Mitbürger eingesetzt. Sein Name wird in der Geschichte unserer Gemeinde einen ehrenvollen Platz einnehmen.
Wie Sie sicherlich schon bemerkt haben, steht jetzt vor der Gemeindeverwaltung ein Informationstafel mit einem Ortsplan, auf dem alle öffentlichen und touristisch nutzbare Einrichtungen erkennbar sind. Zusammen mit dem Verlagshaus RD-Druck und Unterstützung ortsansässigen Firmen ist dieses Projekt realisiert worden.
Wenn Sie auf diesem Plan etwas vermissen oder Anregungen haben, so lassen Sie es mich gerne wissen.
Auf vielfachen Wunsch einiger „Kanaltouristen“ haben wir jetzt zwei weitere Bänke am Kanal Richtung Osterrönfeld aufgestellt. Zusätzlich werden wir im Herbst an der Kanalfähre eine Servicestation mit öffentlicher Toilette und weiteren geschützten Sitzmöglichkeiten erstellen.
Mit diesen Projekten verbinde ich die Hoffnung, dass diese öffentlichen Komforteinrichtungen von allen pfleglich genutzt werden.
Ich wünsche Ihnen weiterhin sonnige Tage und einen guten Start nach diesen Urlaubs- und Ferientagen.
Mit freundlichen Grüßen
Eckard Reese
Bürgermeister
Liebe Bürgerinnen und Bürger,
nun ist die Entscheidung gefallen, unser neues Amt südlich des Kanals mit den Gemeinden Bovenau, Haßmoor, Osterrönfeld, Ostenfeld, Rade, Schülldorf, und Schacht-Audorf soll zukünftig „Amt Eiderkanal“ heißen. Dieser Vorschlag wurde von unserem Wehrführer Udo Schulz eingereicht und ist von einer Kommission aus Vertretern aller beteiligten Gemeinden aus 66 eingereichten Vorschlägen ausgewählt worden. Der Name "Eiderkanal" gefiel, weil sich ein Teil des alten Eiderkanals im Amtsgebiet befindet, und sowohl Eider als auch Kanal prägend für unsere Region sind.
Nachdem nun der Name für das neue Amt gefunden ist, werden in den nächsten Wochen die Verhandlungen weitergeführt, welche Verwaltungsbereiche in Osterrönfeld beziehungsweise Schacht-Audorf untergebracht werden.
Aus unserem Schulverband kann ich berichten, dass mit Einführung der verlässlichen Grundschule nach den Sommerferien auch die betreute Grundschule weiterhin durch den Schulverband gefördert wird. Wir sind der Meinung, dass wir mit dieser Kombination vielen berufstätigen Eltern hilfreich beiseite stehen können, indem eine gesicherte Betreuung von Grundschülern in der Zeit von 7:15 Uhr bis 14:00 Uhr gewährleistet wird. Interessierte Eltern können sich bei der Vorsitzenden der betreuten Grundschule Frau Sabine Hommers, Tel. Nr. 91505 und bei Frau Ellen Voß (Kassenwart), Tel. Nr. 935949 informieren beziehungsweise anmelden.
Mit Graffiti-Schmierereien an der Schule fing es an, kürzlich wurden Straßenschilder abgerissen und zum Teil entwendet sowie Regenwasser-Einlaufroste aus dem Straßenbereich entfernt, was zu einer erheblichen Verletzungsgefahr führen kann.
In der Theodor-Storm-Straße/Rotdornallee wurde ein Baum erheblich beschädigt und die Aussichtsplattform „kiek ut" wurde sehr unansehnlich mit Spraydosenfarbe beschmiert. Abgesehen von dem Gefährdungspotenzial entsteht der Gemeinde durch die beschriebenen Randalierereien erheblicher Sachschaden.
Diesen sinnlosen Sachbeschädigungen ein Ende zu bereiten, bitte ich alle Bürgerinnen und Bürger aufmerksam zu sein und beobachtete Auffälligkeiten unverzüglich der Polizeistation Schacht-Audorf oder über Notruf Nr. 110 mitzuteilen. Für sachdienliche Hinweise wird eine Belohnung in Höhe von 200 € ausgesetzt.
Vermehrte Anrufe in unserem Ordnungsamt veranlassen mich darauf hinzuweisen, dass an Sonn- und Feiertagen das Rasenmähen nicht erlaubt ist. An Wochentagen ist insbesondere während der Mittagsruhe Umsicht geboten. Bei dieser Gelegenheit möchte ich auch drauf hinweisen, dass der Gehweg mit dem Rinnstein in Länge ihrer Grundstücksgrenze im wöchentlichen Rhythmus von der Vegetation zu befreien ist. Aus Gerechtigkeitsgründen gegenüber denen, die ihre Straßenreinigung regelmäßig erfüllen, erinnere ich nochmals, dass alle Grundstückseigentümer dieser Verpflichtung nachzukommen haben; andernfalls handelt es sich um eine Ordnungswidrigkeit, die verfolgt werden muss.
Nun beginnt wieder die trockenen Jahreszeit, in der das Straßenbegleitgrün in weiten Bereichen unserer Gemeinde unter Wassermangel leidet. Ich würde mich sehr freuen, wenn sie ab und an auch diese Pflanzen mit wässern würden. Dadurch tragen sie mit dazu bei, dass insbesondere neue Pflanzungen erhalten bleiben.
Am 28. Juni haben sich circa 30 junge Männer und Frauen in unserer Gemeindeverwaltung eingefunden, um eine Landjugendgruppe zu gründen. Eine bemerkenswerte Initiative, in einer Zeit, in der viele Vereine Mitgliederschwund zu verzeichnen haben. Im Beisein des Kreisverbandes ist in kurzer Zeit ein Vorstand gewählt worden. Der neue Verein trägt den Namen „Landjugendgruppe Ostenfeld und Umgebung“. Bürgermeister Lütje und ich haben dazu gratuliert und die Hoffnung zum Ausdruck gebracht, dass sich möglichst viele junge Leute aus unserem neuen Amt dieser Gruppe anschließen mögen. Interessierte können sich an den zweiten Vorsitzenden Christopher Burkel wenden unter der Telefonnummer: 0176/28692446.
Abschließend danke ich der „ Rollenden Kiste“ für die Schiffsbegrüßung an unserem „Kiek ut“. Jedes Mal wenn die „Norwegian Dream“ unseren Ort passiert, sorgen Sie für einen gebührenden und stimmungsvollen Empfang. Eine spontane Aktion, die meine Anerkennung findet, auch vor dem Hintergrund einer touristischen Belebung am NOK.
Schauen Sie doch einmal vorbei (Norwegian Dream: 11.07., 23.07., 04.08., 16.08., 28.08., 09.09. jeweils 13.30 Uhr Brunsbüttel –rd. 3 Std. später in Rendsburg- Angaben ohne Gewähr).
Mit freundlichen Grüßen
Eckard Reese
Bürgermeister
Liebe Bürgerinnen und Bürger,
zur Informationsveranstaltung über den Bau eines Mobilfunkmastes durch den Betreiber O2 sind ca. 80 Bürger erschienen. Im Vorwege sind mir 870 Protestunterschriften überreicht worden. Wie zu erwarten war, konnte die sachliche Information des Mobilfunk Referenten die Bedenken der Gegner nicht beseitigen. Das Ergebnis der Veranstaltung und die Unterschriften betrachte ich als wichtige Botschaft für unsere Gemeindevertreter, sich gegen den Bau eines Mobilfunkmastes auszusprechen.
In der Gemeindevertretersitzung am 29.06. werden wir neben diesem Thema folgende Tagesordnungspunkte beraten:
Für unser Projekt "Barrierefreies Wohnen "sind nun die Investoren und Planer zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert worden. Erläuternde Unterlagen können auch weitere interessierte Architektenbüros bei der Gemeindeverwaltung Schacht-Audorf (Herr Nadolny, Tel. 947454) erhalten. Wir sind gespannt auf die Ergebnisse.
Zur Zeit befindet sich eine „ Bürgerstiftung Region Rendsburg“ in der Gründung; eine Gemeinschaftsinitiative von Bürgerinnen und Bürgern der Region Rendsburg. Sie soll sich insbesondere der Förderung von Kindern und Jugendlichen, der Kultur und sozialen Aufgaben annehmen. Das für die Gründung erforderliche Stiftungskapital ist durch private Spenden erbracht worden. Die beiden Initiatoren der Bürgerstiftung, Dieter Heinemann aus Schülp und Hans Valdorf aus Rendsburg, haben uns Bürgermeister und damit auch die Bürgerinnen und Bürger unserer Region um Unterstützung gebeten. Interessierte können die Satzung in unserer Gemeindeverwaltung einsehen.
Auf der Sportanlage des TSV Vineta werden noch Mieter für die dort befindliche Wohnung gesucht. Interessenten können sich bei der Geschäftsstelle des TSV Vineta, Tel. 91966, Montags 16.30 – 18.00 Uhr, weitere Informationen einholen.
Das „AWO-Spielmobil“ hat sein fünfundzwanzigjähriges Jubiläum bei strahlendem Wetter mit vielen Kindern und Eltern am Jugendtreff Point gefeiert.
Vor 25 Jahren von Frau Wendel gegründet, hat es bis heute nicht an Attraktivität verloren sondern ist durch die Verbindung mit dem Jugendtreff „point“ ein wichtiger Bestandteil der örtlichen Kinderbetreuung geworden. Seit Gründung des „AWO Spielmobils“ hat Frau Wiebke Jastremski die Betreuung übernommen, ich habe ihr und ihren Kolleginnen Frau Barbara Reimer und Frau Iris Peukert den Dank unserer Gemeinde ausgesprochen.
Einen großen Erfolg konnte unsere Schule mit dem Musical "König der Löwen" verbuchen. Über 100 Aktive probten ein Jahr für dieses Disney-Musical. Das Ergebnis war beeindruckend. Die Aula war bei allen fünf Veranstaltungen ausverkauft, so dass sogar Zusatz -Veranstaltungen angeboten worden sind. Die beteiligten Schüler haben sicherlich wichtige Erfahrungen für ihre weitere Entwicklung mitnehmen können und gleichzeitig den Zuschauern viel Freude bereitet.
Mit freundlichen Grüßen
Eckard Reese
Liebe Bürgerinnen und Bürger,
im April hat der Netzbetreiber O2 vom Kreisbauamt aufgrund einer Bauvoranfrage eine Genehmigung zum Aufstellen eines Mobilfunkmastes in Schacht-Audof erhalten. Der geplante Standort liegt in Verlängerung der Straße Am Urnenfriedhof auf der Wiese unmittelbar neben dem Friedhof. Nach Bekanntwerden dieser Maßnahme ist eine Unterschriftenaktion durchgeführt worden. Mehrere 100 Bürger haben mit ihrer Unterschrift gegen diese Baumaßnahme protestiert. Deshalb biete ich Ihnen am Mittwoch dem 07. Juni um 19:00 Uhr die Möglichkeit, sich in unserer Gemeindeverwaltung über das geplante Bauvorhaben zu informieren. Vertreter der Firma O2 werden über das geplante Funknetz informieren und Ihnen für Fragen zur Verfügung stehen.
Nach einem Bericht der Landeszeitung vom 29.04.2006 wird es in Schacht-Audorf nach der gescheiterten Abstimmung in Bovenau nur noch ein Bürgerbüro geben. Diese Aussage ist falsch. Die Abstimmung über den Sitz des neuen Amtes hat am, 20.04.2006 in Bovenau zu folgendem Ergebnis geführt: Von den 77 Gemeindevertretern haben 44 für einen Sitz in Osterrönfeld gestimmt. Das bedeutet zunächst nur, daß der leitende Verwaltungsbeamte und der/die Amtsvorsteherin ihr Büro in Osterrönfeld haben werden. Wo und von wem welche Verwaltungsgeschäfte künftig erledigt werden und wie die Verteilung auf die beiden Verwaltungsgebäude erfolgt, wird bis zum Jahresende nach sachlichen Erwägungen entschieden.
Der Schulverband hat in seiner letzten Sitzung entschieden, den Sanitärbereich an der Gymnastikhalle zu sanieren. Zusätzlich sollen zur Energieeinsparung eine Dachisolierung erfolgen und die Fenster erneuert werden. Die Baumaßnahme wird in den Sommerferien erfolgen.
Die Kreisverwaltung hat uns mitgeteilt, dass bezüglich der Geflügelpest im Kreisgebiet 670 verendete Tiere untersucht worden sind. Darunter waren 100 Bussarde, 81 Enten, 53 Blässhühner und 39 Graureiher sowie 94 Möwen und 51 Schwäne. Mit positivem Befund sind 13 Tiere registriert worden.
Die Neuapostolische Kirche Schacht-Audorf hat uns mitgeteilt, dass sie mit der Neuapostolischen Kirche in Rendsburg verschmolzen wurde. Das Kirchengebäude wird weiterhin für besondere kirchliche Veranstaltungen genutzt, könnte aber auch mittelfristig verkauft werden. Ansprechpartner für die neue Gemeinde Rendsburg ist Herr Norbert Schreiber Telefon 04331-25588.
Alle diejenigen, die gerne mit dem Fahrrad unterwegs sind, wird es interessieren, daß in Kürze der Fernradwanderweg Nord-Ostsee-Kanal fertig gestellt wird. 325 km am NOK entlang und durch sein landschaftlich reizvolles Hinterland, das ist die neue NOK.-Route von Brunsbüttel nach Kiel und zurück. Das Rad fahren auf den Spuren von Technik, Kulturhistorie und Natur wird ab Juni 2006 möglich sein, nachdem die Beschilderung und das Aufstellen von Informationstafeln an insgesamt 28 Standorten bis Ende Mai erfolgt ist.
Zeitgleich gibt es eine neue Radwanderkarte, die bei den Tourist -Informationen am NOK und im Buchhandel erhältlich ist.
Die Eröffnung der neuen Route soll am Sonnabend den 17. Juni in Breiholz erfolgen. Mit dabei sein wird Ministerpräsident Peter Harry Carstensen, der die offizielle Freigabe der Route vornehmen wird.
Bei uns am „Kiek ut“ wird am 24. Mai und 5.Juni die „Norwegian Dream“ durch die „Rollende Kiste musikalisch begrüßt. Die Veranstalter sorgen für Speis und Trank und wünschen sich eine rege Beteiligung.
Bis dahin wünsche ich Ihnen weiterhin sonnige Tage.
Mit freundlichen Grüßen
Eckard Reese
Liebe Bürgerinnen und Bürger,
nun sind in allen, an der Verwaltungskooperation beteiligten Gemeinden die Beschlüsse für eine Fusion zwischen unserer Verwaltung und dem Amt Osterrönfeld gefasst worden.
Unter großer öffentlicher Beteiligung hat unsere Gemeindevertretung am 30.03.2006 mit 9 Ja und 8 Nein-Stimmen einer Fusion mit der Verwaltung des Amtes Osterrönfeld zugestimmt.
Die Zusammenführung ist an 5 Bedingungen geknüpft:
1. Unsere Gemeinde übernimmt für 3 Jahre die durch die Zusammenführung der Verwaltungen entstehenden Mehrkosten bei den übrigen Gemeinden. Der darüber hinausgehende Einsparbetrag bei unserer Gemeinde wird auf alle Gemeinden des neuen Amtes für die Dauer des Finanzausgleichs aufgeteilt. Die „Hochzeitsprämie“ in Höhe von 250.000,- € wird der allgemeinen Rücklage des neuen Amtes zugeführt.
2. Die Leitung der Verwaltung soll durch einen ehrenamtlichen Amtsvorsteher erfolgen. Die Stelle des Leitenden Verwaltungsbeamten wird intern ausgeschrieben.
3. Ein Name für das neue Amt soll durch einen Ideenwettbewerb unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger des neuen Amtes gefunden werden. Ein Aufruf wird im nächsten Kanalblatt veröffentlicht. Über den Namen soll bis Ende Juni diesen Jahres entschieden werden.
4. Über den Sitz des neuen Amtes entscheidet eine Versammlung aller am neuen Amt beteiligten Gemeindevertreter in einer offenen Wahl ohne vorherige Aussprache. Diese öffentliche Versammlung wird am 25. April 2006 um 19.30 Uhr in Bovenau, Bürgerzentrum „Uns Hus“, An der Kirche 20, stattfinden.
5. Unabhängig von der Wahl des Sitzes sollen die heute bestehenden Verwaltungsstellen in Osterrönfeld und Schacht-Audorf erhalten bleiben. Die Bildung des neuen Amtes und die Zusammenführung der beiden Verwaltungen wird mit dem Ende der Amtszeit des hauptamtlichen Bürgermeisters Sibbel zu Jahresbeginn 2007 oder 2008 umgesetzt.
Im weiteren Verlauf der Gemeindevertretersitzung wurden u.a. folgende Beschlüsse gefasst:
- Die Jahresrechnung für das Jahr 2005 wurde mit einer Zuführung zur allgemeinen Rücklage in Höhe von 642.366,67 € festgestellt.
- Das ehemalige Sportplatzgrundstück an der Dorfstraße wird im Rahmen eines Erbbaurechtsvertrages an eine noch zu bestimmende Betreibereinrichtung abgegeben.
- Der Bebauungsplan Nr. 17 „Holsteiner Straße/Schülldorfer See“ wurde als Satzung beschlossen. Der Plan mit Begründung kann im Bauamt unserer Verwaltung eingesehen werden und über den Inhalt Auskünfte erhalten.
- Für die Rader Insel wird im Bereich unserer Gemarkung ein Flächennutzungsplan und ein Bebauungsplan hinsichtlich einer gewerblichen Nutzung aufgestellt.
- Die DLRG erhält für die Einrichtung einer Wasserversorgung und eines Stromaggregats am Wachhaus einen Zuschuss in Höhe von 10.868,62 €. Außerdem wird auf Grundlage der Badestellensicherheitsverordnung ein Sauerstoffgerät beschafft.
- In den gemeindeeigenen Häusern Rotdornallee 9 und 11 werden die Flure saniert. Die Aufträge für die Elektro- und Malerarbeiten wurden an die Firmen Joost und Körber erteilt.
Diese zum Teil weittragenden Beschlüsse wurden nach intensiven Beratungen in den Ausschüssen durch ehrenamtliche Kommunalpolitiker vorbereitet.
Wer sich von den vielfältigen Themen angesprochen fühlt, oder Interesse hat, an der Gestaltung unseres Ortes mitzuwirken, ist herzlich eingeladen, in den Fraktionen mitzuwirken.
Abschließend habe ich noch einen Hinweis an unsere Unternehmen, die an Auslandkontakten interessiert sind. Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft unseres Kreises vermittelt interessierten Unternehmen Geschäftsmöglichkeiten in Südafrika, dies auch in Vorbereitung mit einem Besuch in der Region Kwa Zulu Natal.
Interessenten können sich an Dr. Gehrtz wenden, Tel.: 04331/131115.
Ich wünsche allen Bürgern eine schöne Ferienzeit und sonnige Ostertage.
Mit freundlichen Grüßen
Eckard Reese
Liebe Bürgerinnen und Bürger,
in diesem Monat wird eine für unsere Verwaltung wichtige Entscheidung herbeigeführt werden. Wie bereits berichtet, müssen wir Gemeindevertreter im Rahmen der Verwaltungsstrukturreform entscheiden, ob wir eine Fusion mit dem Amt Osterrönfeld oder eine Verwaltungsgemeinschaft mit der Stadt Rendsburg eingehen wollen. Bisherige Verhandlungen mit dem Amt Osterrönfeld haben zu folgendem Ergebnis geführt:
- Aufgrund höherer Verwaltungskosten pro Einwohner soll unsere Gemeinde für einen auf 3 Jahre begrenzten finanziellen Ausgleich sorgen.
- Die Verwaltungsleitung des neuen Amtes wird zunächst mit einem Leitenden Verwaltungsbeamten, wie z. B. Herrn Klarmann, besetzt sein. Später ist auch die Wahl eines Amtsdirektors durch die Amtsversammlung denkbar.
- Ein Name für das neue Amt könnte durch Beteiligung der Bürger gefunden werden.
Uneinigkeit besteht in der Frage des Amtssitzes. Während das Amt Osterrönfeld auf seinen Standort besteht, erwartet unsere Gemeindevertretung eine Verlagerung des Amtssitzes nach Schacht-Audorf. Wir begründen dies wie folgt:
Zwischen der Gemeinde Schacht-Audorf und den Umlandgemeinden besteht eine langjährig gewachsene Verflechtungsbeziehung. Die Mehrzahl der Bürger des neuen Amtes haben einen Bezug zu Schacht-Audorf über
1) den Schulverband (auch Osterrönfelder Schüler/innen nutzen unsere Schule),
2) weitere Beispiele einer gelebten Verflechtung sind die Kirchengemeinde und der gemeinsame Kindergarten sowie unsere Vereine, die Bücherei, die Volkshochschule usw.,
3) Schacht-Audorf verfügt über ein neuwertiges Verwaltungsgebäude,
4) der Sitz unserer Verwaltung liegt mehr im Zentrum des neu zu bildenden Amtes. Das Innenministerium empfiehlt, den Sitz einer Verwaltung nach dem örtlichen Bezug der Bürger eines Amtes auszurichten.
Dieses sind aus unserer Sicht sachliche Punkte, die für einen Amtssitz in Schacht-Audorf sprechen. Die Entscheidung darüber sollen, wenn es möglich ist, die Gemeindevertreter (Amtsversammlung) aller beteiligen Gemeinden herbeiführen.
Ziel der Landesregierung ist es, durch Verwaltungszusammenlegungen mittel- und langfristig Personal- und Sachkosten zu sparen. Nach Berechnungen der Verwaltungsspitzen bringt die Fusion mit dem Amt Osterrönfeld zunächst relativ geringe, ab 2010 jedoch jährl. Einsparungen von ca. 200.000 €, ohne die gemeindlichen Einrichtungen (Bauhof, Wasserversorgung, Abwasserbeseitigung und Friedhof) anzutasten. Nach einem parallel vorliegenden Angebot der Stadt Rendsburg wird uns im Rahmen einer sog. „Verwaltungsgemeinschaft“ unter der Leitung von Bürgermeister Breitner unter Einbeziehung unserer Bereiche Bauhof, Abwasserbeseitigung und Friedhof eine jährliche Einsparung von 470.000 € für die Jahre 2007 – 2010 zugesichert. Bis zum Jahre 2013 beträgt die Einsparung 541.000 €.
Mit einer Einwohnerversammlung möchte unsere Gemeindevertretung allen Einwohnern Schacht-Audorfs die Gelegenheit geben, sich über die Inhalte und Auswirkungen einer vertraglichen Vereinbarung zur Übernahme der gemeindlichen Einrichtungen und Verwaltungsgeschäfte durch die Stadt Rendsburg oder aber über die Bildung eines neuen Amtes mit den Gemeinden des jetzigen Amtes Osterrönfeld zu informieren.
Zum Angebot der Stadt Rendsburg wird Bürgermeister Breitner anläßlich der Einwohnerversammlung am 23. März 2006, 19.00 Uhr, Hotel Audorfer Hof, persönlich Stellung nehmen.
Eine Entscheidung darüber, welche Verwaltungskooperation Schacht-Audorf eingehen soll, wird am 30. März 2006 im Rahmen der nächsten Gemeindevertretersitzung entschieden. Weitere Tagesordnungspunkte in der Sitzung sind der Verkauf des Grundstücks „ehemaliger Sportplatz“, ein Satzungsbeschluß über den B-Plan Nr. 17 „Holsteiner Straße/Schülldorfer See“ und die Sanierung gemeindeeigener Häuser.
Aus gegebenem Anlaß weise ich darauf hin, daß in Straßen ohne Gehwege von den Anliegern nach Änderung der Straßenreinigungssatzung kein Schnee mehr im seitlichen Bereich geräumt werden muß; die Schneeräumung erfolgt durch die Gemeinde. Allerdings ist dort von den Anliegern ein 1,20 m breiter Streifen bei Glätte zu streuen. In Straßen mit Gehwegen und im Auffahrtsbereich von Grundstücken soll der Schnee nicht auf die Straße geschoben werden, sondern auf dem an die Fahrbahn grenzenden Teil des Gehweges abgelagert werden, damit der Räumdienst nicht anschließend den gesamten Schnee zurück auf den Gehweg schieben muß.
Als Ergebnis einer umfangreichen Ordnungsprüfung durch das Gemeindeprüfungsamt (GPA) des Kreises Rendsburg-Eckernförde wurde unserer Verwaltung eine ordnungsmäßige Haushalts- und Wirtschaftsführung bestätigt. Das GPA hat hervorgehoben, daß Schacht-Audorf im Vergleich zu anderen Gemeinden ähnlicher Größenordnung finanziell sehr gut situiert sei (geringe Schuldenlast und hoher Rücklagenbestand). Außerdem lobten die Prüfer die sehr sachliche und zügige Beratungsarbeit in den Ausschüssen.
Unsere Jugendfeuerwehr hat statt eines gebrauchten Fahrzeuges auf Initiative von Herrn Dirk Remer hin ein neues Fahrzeug erhalten. Ihm ist es zu verdanken, daß zusätzliche Spendengelder in Höhe von 8.500 € von ortsansässigen Firmen eingegangen sind. Anläßlich der Fahrzeugübergabe habe ich ihm ein Präsent überreicht und den beteiligten Firmenvertretern gedankt.
Aus unserer Friedhofskapelle ist das hölzerne Kirchenkreuz entwendet worden. Eine schändliche Tat, zu der mir die Worte fehlen. Wer Hinweise zu diesem Diebstahl geben kann, möge sich bei unserer Gemeinde melden. Erfreulich ist die Ersatzbeschaffung verlaufen. Die Firma G. Niesewendt hat spontan ein neues Kreuz gefertigt und angebracht und es der Gemeinde gestiftet. Im Namen unserer Bürger sage ich herzlichen Dank!
Unsere Aktion „Saubere Gemeinde“ wird am Sonnabend, 25. März 2006, 09.00 – 12.00 Uhr, durchgeführt. Alle Teilnehmer erhalten neben Erbsensuppe und Würstchen wieder einen Verzehrgutschein für das Osterfeuer, das am 15. April 2006 stattfinden wird. Über eine rege Beteiligung an allen Veranstaltungen würde ich mich sehr freuen und verbleibe
mit freundlichen Grüßen
Eckard Reese
Bürgermeister
Liebe Bürgerinnen und Bürger,
das erste Eisvergnügen am Jugendtreff „point“ hat im Januar stattgefunden. Es war zwar ein kurzes Zeitfenster mit Minustemperaturen und sogar etwas Sonne – aber es hat gereicht, um mit Hilfe unserer Feuerwehr und den Bauhofmitarbeitern eine Eisfläche auf dem Spielplatz vor dem Jugendtreff zu schaffen. Allen, die daran mitgewirkt haben, danke ich auch im Namen der vielen kleinen und großen Schlittschuhläufer für diesen Spontaneinsatz. Es hat sich gelohnt, die vielen Eisläufer haben bis in den späten Abend unter Flutlicht und musikalischer Begleitung ihre Runden gedreht. Auch die Zuschauer wurden mit Kaffee und Kuchen im Jugendtreff und mit Punsch und Würstchen von Familie Bohn gut versorgt. Insgesamt war dies eine gelungene Veranstaltung, die im nächsten Jahr, dank der nun gesammelten Erfahrungen bei der Vorbereitung, ohne großen Aufwand wiederholt werden kann. Vielen Eltern wird damit die Sorge wegen eines Eiseinbruches auf dem See genommen.
Unser Dorfstraßenfest wird am 09. September 2006 stattfinden. Für die Organisation ist unser Sozial- und Kulturausschuß zuständig. Ein erstes Treffen mit Vertretern der Vereine und Verbände sowie den Gewerbetreibenden hat am 16.02.2006 stattgefunden. Wer Anregungen oder Ideen für das Dorfstraßenfest hat, kann diese gern in der Gemeindeverwaltung bei Herrn Rüther, Tel. 947417, einreichen.
Häufig werde ich gefragt, wann Busch für das Osterfeuer angeliefert werden kann. Die Anlieferung kann ab Freitag, 10.03.2006, erfolgen. Herr Fugmann stellt dafür, wie in den Vorjahren, seine Fläche an der Trajektfähre zur Verfügung. Ich weise darauf hin, daß keine behandelten Hölzer, Stubben oder gar Unrat dort abgelagert werden dürfen!
Im Fundamt unserer Gemeinde wurden im letzten halben Jahr unverhältnismäßig viele Fahrräder abgegeben. Auf ihre Besitzer warten 3 Mountainbikes, 1 Trekkingfahrrad, 4 Damenfahrräder, 1 Jugendfahrrad, 1 Kinderfahrrad und 1 Herrenfahrrad. Die Eigentümer werden hiermit aufgefordert, ihre Rechte binnen eines Monats im Einwohnermeldeamt der Gemeinde geltend zu machen. Auskünfte erteilen Frau Hamester und Frau Kalischko unter der Tel.-Nr. 9474-18.
Der Landrat bittet mich darum, das Ehrenamt des Vormundes und Pflegers für Kinder mehr in das Bewußtsein der Bürgerinnen und Bürger zu bringen. Bisher wurde das Jugendamt überwiegend mit dieser Aufgabe betraut. Zukünftig sollen die zuständigen Amtsgerichte nach Möglichkeit Einzelpersonen für das Ehrenamt des Vormundes oder Pflegers vorschlagen. Wenn Sie daran interessiert sind, an dieser so wichtigen Betreuung von Kindern ehrenamtlich mitzuwirken, bitte ich um Meldung in unserem Sozialamt bei Frau Becker, Tel. 9474-13. Ich würde mich sehr freuen, wenn es auf diesem Wege gelingen könnte, das Ehrenamt auch für diesen Bereich im Sinne der hilfebedürftigen Kinder zu aktivieren.
Mit freundlichen Grüßen
Eckard Reese
Bürgermeister
Liebe Bürgerinnen und Bürger,
die Gemeinde Schacht-Audorf blickt auf ein erfolgreiches von Jubiläumsveranstaltungen geprägtes Jahr zurück! Der Übergang zum neuen Jahr wirkt auf uns Kommunalpolitiker bedrückend, weil die Verwaltungsstrukturreform von uns eine Entscheidung darüber abverlangt, ob wir unsere Verwaltungsarbeit mit Rendsburg oder dem Amt Osterrönfeld erledigen werden.
Für beide Möglichkeiten gibt es Argumente, die dafür und dagegen sprechen. Deshalb ist es für mich wichtig, zu Beginn des neuen Jahres auch Kooperationsgespräche mit Rendsburg zu führen, um dann nach Rücksprache aller Beteiligten eine Entscheidung herbeizuführen.
Zur Gebietsentwicklungsplanung (GEP) wünsche ich mir im nächsten Jahr Beschlüsse in der Regionalkonferenz, die unsere Region einigt und im Sinne der Wirtschaft voranbringt. Dies wird uns gelingen, wenn die jeweils Verantwortlichen den Fokus mehr auf die regionalen Erfordernisse und weniger auf die Eigeninteressen von Stadt und Umland lenken. Die jüngste Entwicklung wird uns im neuen Jahr ermutigen, zielgerichtet im Sinne unserer Region - dem Wirtschaftsraum Rendsburg - zu handeln.
Ich bin mir sicher, dass Schacht-Audorf konstruktiv seinen Beitrag dazu leisten wird. In der Gemeinde selbst sind wir wirtschaftlich gesehen gut aufgestellt. Die Haushalts-planung für das Jahr 2006 gibt uns Raum für freiwillige Leistungen und weitere Entwicklungsmaßnahmen. So wird das Projekt „Barrierefreies Wohnen“ auf dem oberen Sportplatz ausge-schrieben. Wir sind auf der Suche nach Investoren und Planern für dieses zukunfts-weisende Projekt in unserer Dorfmitte.
Wir verzeichnen eine stetige Nachfrage nach Baugrundstücken in unserer Gemeinde. Da wir nur noch über wenige freie Baugrundstücke verfügen, werden wir weiteres Bauland zwischen der Grenzstraße und dem Moorkatenweg ankaufen. Dadurch können wir auch in den nächsten Jahren kontinuierlich Baugrundstücke anbieten. Dabei sollten die Einwohnerzuwächse im Einklang mit einer guten sozialen Infrastruktur erfolgen. Mit einem durchschnittlichen Einwohnerzuwachs von 60 Einwohnern pro Jahr verzeichnen wir heute 4.575 Einwohner. Wie zum 100-jährigen Jubiläum unserer Feuerwehr versprochen, beginnen wir in diesem Jahr mit der Planung eines Anbaus zum Feuerwehrgerätehaus.
Mit der Realisierung einer dreispurigen Straßenführung zur Fähre sollen im Herbst ca. 40 Stellplätze am Fähranleger entstehen. Der Wunsch vieler Bürger und Kanal-besucher nach einem Parkplatz soll 2006 in Erfüllung gehen. Ob dieser auch mit einer öffentlichen WC-Anlage ausgestattet sein wird, wird noch geprüft. Unsere Grund-, Haupt- und Realschule, die wir gemeinsam mit den Umlandgemeinden unterhalten, befindet sich in einem guten Zustand. Mit jetzt fast 900 Schülern war die Schulerweiterung dringend erforderlich. In diesem Jahr wird ein neuer Informatikraum entstehen und die Sanitäranlagen der Sporthalle sollen saniert werden.
Damit wir weiterhin ein gutes kulturelles Angebot im Ort erhalten, wollen wir die Vereine, die Volkshochschule und unsere Bücherei weiterhin finanziell unterstützen, das Medienangebot in Zusammenarbeit mit der Büchereizentrale Flensburg erhöhen und die Öffnungszeiten erweitern. Auch die Förderung der Jugend- und Sozialarbeit, die überwiegend von den Sportvereinen und Sozialverbänden getragen wird, bleibt ein Schwerpunkt unserer freiwilligen Leistungen. So haben sich die hohen Investitionen in unsere neue Sportanlage bewährt. Sie erfreut sich größter Beliebtheit. Ein vielfältiges Angebot und die guten sportlichen Leistungen sind das Spiegelbild einer professionellen Vereinsführung. Dieses Beispiel und der Bau des DLRG-Vereinsheims bestärkt uns Kommunalpolitiker auch im neuen Jahr ehrenamtliches Engagement zu fördern.
Die Gemeindevertretung hat in ihrer letzten Sitzung beschlossen, daß für Straßen, an denen weder ein Gehweg noch ein begehbarer Seitenstreifen liegt, beim Winterdienst die Verpflichtung zum Schneeräumen für Anlieger entfällt. In diesem Sinne hoffe ich auf eine große Beteiligung an den dörflichen Veranstaltungen wie z.B. das Osterfeuer, Maibaumrichten und unser Dorfstraßenfest, das am 09. September stattfinden wird.
Ich wünsche allen Lesern ein erfolgreiches und friedvolles Jahr 2006.
Eckard Reese
Bürgermeister